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#1 |
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Mitglied
Registriert seit: 08.2003
Ort: Blaubeuren
Beiträge: 12
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Hallo, wer hat Erfahrung mit der Lüftung von sogenannten warmen Dachböden um dem Schimmelbefall vorzubeugen?
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H-W,Henssler |
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#2 |
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Registriert seit: 03.2002
Ort: 27211 Bassum, Hallstedter Str. 12, Tel. 04248 741, Fax 04248 760
Beiträge: 2.847
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Hallo Hans Walter!
Erfahrung mit Automatischen Wandlüftern nein. Erfahrung mit Automatischen Deckenlüftern, ja. Wir haben in einigen Fertighäusern, bei denen der Dachboden anfing zu schwitzen, Deckenlüfter eingebaut. Diese wurden in die Dachfolie eingesetzt. Das Schwitzen war vorbei, allerdings leidet dann auch die isolierende Wirkung darunter. Ansonsten verhält es sich ähnlich wie im Wohnraum, wenn die Lüfter so dimensioniert sind, dass genügend Luftaustausch stattfindet, verhinderst Du auch das Schimmeln des Dachbodens. Hast du denn irgendwelche Probleme mit Schimmel, oder negative Erfahrungen mit Schimmelbildung? Wenn ja, in welcher Art? Oder warum fragst Du? Ein schönes Wochenende wünscht Eddy der TopaTeam-Tischler aus Neubruchhausen. Spruch des Tages Kredite wirken wie Drogen. Die Dosen erhöhen sich, die Wirkung lässt nach. Man kommt schwer davon los. Die Entziehungskur ist schmerzlich. Hartmunt Perschau
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Handwerk und Vertrauen - natürlich von Edmund Behrmann |
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#3 |
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Mitglied
Registriert seit: 08.2003
Ort: Blaubeuren
Beiträge: 12
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Lieber Edmund,
danke, dass Du schnell geantwortet hast. Meine Frau und ich lassen gerade ein Haus bauen (Niedrigenergiehaus, vollisoliertes Dach, Holzbalkendecke zwischen Obergeschoß und Dachgeschoß). Da ich die vielen Beiträge zum Schimmel gelesen gelesen habe, hat sich bei mir halt die Ansgt eingeschlichen, dass es uns später genauso gehen könnte. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die regelmäßige Lüftung des Dachbodens sehr aufwendig ist. Deshalb habe ich nach Lüfter gefragt. Liebe Grüße Hans-Walter
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H-W,Henssler |
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#4 |
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Klaus-Hermann Ries
Tischlermeister öb vereidigter Sachverständiger des Tischlerhandwerks Registriert seit: 09.2001
Ort: 46244 Kirchhellen
Beiträge: 7.092
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Hallo Herr Henssler,
Schwitzwasser gibt es nur da, wo feuchte warme Luft auf kalte Oberflächen trifft und dort Wasser abscheidet. Um dies zu verhindern muß die Decke und die Bodenluke zwischen der Wohnung und dem unbewohnten Dachboden mit einer wasserdampfdiffusionsdichten Dampfsperre versehen sein, und auch die Bodenluke muß wind- und luftdicht ausgeführt werden. Es würde das Ziel des Niedrigenergiehauses mächtig konterkarieren, wenn Sie ungewollte Wärmeverluste über Fugen in den Dachboden hätten. Massive Bauschäden wären vermutlich die Folge.
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Klaus-Hermann Ries (khr)
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#5 |
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Mitglied
Registriert seit: 04.2003
Ort: Pfaffing / Forsting
Beiträge: 661
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Hallo Herr Henssler!
Ich denke ebenfalls wie meine Vorschreiber! Nur durch geregelten Luftaustausch (Lüftung Ein bei hoher rel. Luftfeuchtigkeit (Gefahr der Auskondensierung) und Lüftung Aus bei Erreichen einer "korrekten" relativen Luftfeuchtigkeit in den Dachräumen. Auch denke ich sollte die Luft nicht "stehen" sondern durch Bewegung (Ventilation) sich ständig umwälzen. *Dadurch ist eine gleichmäßige Sättigung der Luft erreichbar. Und die Gefahr von Feuchteschäden ist ebenfalls deutlich niedriger. Apropos: Wie haben Sie das mit Ihrer Heizung geregelt? Ich war vor kurzem auf einem Vortrag von Stiebel Eltron. Dort wurde das System der Wärmerückgewinnung durch Wärmetauscher mit Luftzuführung aus den warmen Innenräumen mit Wasserabscheider erläutert. Das wäre doch etwas für Sie. Beraten hierzu denke ich kann Sie jeder Heizungsbauer. Mit freundlichen Grüßen Georg Battran
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Georg Battran |
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