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Nach einigen Renovierungen haben wir unseren Parkett von einer Firma abschleifen und neu versiegeln lassen. Der Parkett ist 25 Jahre alt und ist aus Wenge Holz. Nach der zweiten Versiegelung war der Parkett übersät mit hellgelben Flecken. Es ist nicht ein Holzriegel ohne diese Flecken. Zuerst wurde gesagt soetwas hätten sie auch noch nie gesehen. Dann wurde von der Firma gesagt, Sie hätten sich bei Experten erkundigt, da wäre Harz rausgekommen. Nun heißt es es wären ausblühungen von Farbpigmenten und das wäre bei Wengeholz üblich, da könne man nichts dran machen. Dann sind auch noch andere Probleme. Eine Stelle im Parkett mußte ausgebessert werden. Die Hölzer waren lose. Es wurde auch Wenge eingelegt aber dies ist sehr viel dunkler als das alte Holz. Unser Parkett war nie so dunkel. Die Firma hat dann 2 Tage versucht mit bleichen und beizen das neue Holz heller zu machen. Es ist aber nur rot geworden. Wir haben uns dann mit der Firma geeinigt. Nach der 3. und letzten Versiegelung war eine größere Stelle krisellig und unter dem Lack war es Weiß. Es wurde dann wider ausgebessert. Am Nächsten Tag war das Krisellige weg aber das Weiße unter dem Lack ist immer noch da. Es sieht aus, als ob unter der Versiegelung Staub ist. Wir hatten mit der Firma vereinbart das der Parkett bis Mittwoch fertig ist. Sie haben nun schon bis Freitag ausgebessert, also viel länger. Nach dem der Parkett immer noch miserabel aussieht hatten wir gesagt sie möchten ihn doch übers Wochenende so machen daß wir es Akzeptieren können. Es wurde uns gesagt sie hätten keine Zeit Wir bekommen ein Schreiben in dem uns mitgeteilt wir, wann sie was machen wollen das müßten wir dann so annehmen.
Meine Fragen. Welche Rechte haben wir? Können wir eine andere Firma mit der Reparatur beauftragen? Die Firma hat eine Woche nur repariert. Warum sind auf dem Parkett diese Millionen gelbe Flecken.? Ist von der Firma ein Fehler gemacht worden? Als Info fürs Forum wollte ich noch erwähnen, daß wir eine FBH als Nachtspeicher haben Mit dem Parkett haben wir nie Probleme gehabt weder im Winter noch im Sommer. Wir würden immer wieder einen Wenge Parkett auf einer FBH legen lassen. Achso. Nach der letzten Reparatur hat die Firma eine matte Versiegelung draufgemacht, vorher war eine glänzende, sowie früher. Vielen Dank im Voraus. Ute
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Siggi |
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#2 |
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Für verbindliche rechtliche Auskünfte bitte ich einen Rechtsanwalt zu fragen, aber ich habe da als rechtlicher Laie eine Meinung zu: Anderen Handwerker nur nach schriftlicher, nachweisbarer Aufforderung zur Nachbesserung unter detaillierter Auflistung der Beanstandungen. Dem angeschriebenen Betrieb ist eine angemessene Zeit zur Nachbesserung zu geben. Wenn Probleme bei der Ausführung auftreten und daher der geplante Termin nicht eingehalten werden kann ist dieses alleine kein Grund einen anderen Handwerker mit der Arbeit zu beauftragen.
Die Farbe bei Wenge bleicht bei Lichteinwirkung deutlich aus, daher ist eine ausgebesserte Stelle immer dunkler. Die Farben werden sich aber mit der Zeit angleichen. Von einer chemischen Beschleunigung dieses Vorgangs würde ich abraten, sondern abwarten. Zu den hellgelben Flecken habe ich in meiner Fachliteratur nachgeschaut und folgende Einträge bei Wenge gefunden: Oberflächenbehandlung bedingt gut und Oberflächenbehandlung kann unter Poreninhalt leiden. Was könnte man gegen solche Flecken machen? Ich glaube da hilft nur komplett abschleifen und mit anderem Lach neu lackieren. Aber Vorsicht: An einer versteckten Stelle das ganze erst einmal ausprobieren, nicht das der ganze Fußboden nachher blaue Punkte auf rotem Grund hat. Ob die Flecken von diesen Poreninhaltsstoffen her kommen kann man aus der Ferne nicht beurteilen, auch nicht ob die Flecken so gravierend sind, daß die ganze Lackierung erneuert werden muß. |
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#3 |
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Registrierter Benutzer
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Na, da sind Sie ja an einen tollen "Fachbetrieb" geraten.....
Alle Ihre AusfÜhrungen bringen mich zu dem Schluß, daß mit dem Versiegelungsmaterial etwas nicht stimmt. Vielleicht hat der Verarbeiter einen Rest des angemischten Lackes ins Gebinde zurückgegossen, das kann fatale Folgen haben, vielleicht nicht den richtigen Härter verwendet *oder das Mischungsverhältnis nicht eingehalten. Ich habe schon viele Sachen aus diesem schönen und dekorativen Holz gebaut, und nie Probleme mit Harzaustritten oder Ausblühungen gehabt, das ist schlicht Unfug. Die dunkle Färbung der ausgebesserten Stelle sollten Sie akzeptieren. Wenge ist ein Holz, das zu extremer Ausbleichung neigt, das dauert aber schon eine gehörige Zeit. Sie können sich bestimmt nicht mehr erinnern, wie dunkel der Fussboden ursprünglich war. Staub unter der Versiegelung müssen Sie nicht akzeptieren.Die Fußbodenheizung sollte natürlich , bis zur vollständigen Aushärtung der Versiegelung, nicht in Betrieb genommen werden. Einhaltung von Terminen, Oberfläche glänzend oder matt, sollten im Angebot bzw. der Auftragsbestätigung festgelegt sein - wenn Sie da nichts schriftliches vorweisen können, haben Sie eher schlechte Karten. Ich würde die Zahlung auf jedem Fall verweigern; wenden sie sich an die Schiedstelle der Innung oder des Fachverbandes - über Ihre Rechte informieren Sie sich besser bei einer Verbraucherzentrale oder einem Anwalt.
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#4 |
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Das mit dem Lack halte ich nicht für die Unfähigkeit des Anwenders. Ich habe Wenge bisher nur mit NC und PUR Lack behandelt und hatte auch keine Probleme, aber die Lackindustrie entwickelt laufend neue Lacke und da kann es schon mal zu unvorhersehbaren Reaktionen kommen.
Ich habe vor 12 Jahren ein Möbel mit weißer Pigmentbeize von Hesse gebeizt und hinterher Hydrolack vom gleichen Hersteller verwendet---- das Ergebniss ein "pissgelbes" Möbel. Das waren aber die Anfänge der Wasserlacke, ich glaube die haben das inzwischen im Griff. Aber vor neuen Überraschungen ist man nicht sicher, da kann man noch so gewissenhaft sein und noch so viel Erfahrung haben. |
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#5 |
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Registrierter Benutzer
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ich hatte ja auch bloß gemeint, daß es so sein könnte -
die von mir geschilderten fehler habe ich alle selbst erlebt - mit den unterschiedlichsten folgen : ![]() da die beschriebene abwicklung des auftrages auch ansonsten div. ungereimtheiten aufweist, liegt für mich der verdacht halt nahe. sollte der verarbeiter mit neuen materialien rumexperimentiert haben, so muß man ihm das auch zur last legen, denn ohne erfolgreiche versuche / proben sollte man mit neuen sachen lieber übervorsichtig umgehen.
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Einzelne Bereiche in der Fläche bleichen und beizen ist Bastelei und muss in die Hose gehen. Selbst wenn am Anfang annähernde Farbgleichheit hinkommt, wird durch Lichteinfluss die angepasste Stelle später von der ungebeizten abweichen.
Wahrscheinlich handelt es sich bei den gelben Flecken um Harzaustritt der Wenge, ein bekanntes Problem in der Parkett- und Lackindustrie. Nach mir bekannten Informationen gibt es heute keine Lösung für diese Holzeigenart! Gesetze, Verordnungen und Gesundheitsvorschriften verbieten frühere Arbeitsweisen: Vor 20Jahren hat man bei solch problematischen Exoten säurehärtende Lacke (sehr hoher Formaldehydgehalt) verarbeitet, oder die zu lackierende Fläche mit NC Verdünnung den Harz ausgewaschen (hohe Explosionsgefahr). Diese Oberflächenbehandlung hat Harzaustritt verhindert, jedoch beide Vorgehensweisen sind heute verboten! * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * ![]()
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#7 |
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Vielleicht hat der Anwender aber schon 100 Fußböden mit dem Lack versiegelt (nur eben noch keine Wenge), da würde ich eine Probelackierung auch glatt vergessen.
Ausbaden muß er es wahrscheinlich trozdem. |
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#8 |
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Dumm gelaufen, für die nächste Überraschung sparen!
![]() Ps. vielleicht hat ja wer noch ne Lösung, habe mit drei Laborleitern telefoniert, haben alle meine Erfahrung bestätigt.
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Dauerhafte gelbe Pocken na ja!
Eine Alternative: an einer kleinen Fläche versuchen, Lackschicht restlos abschleifen, mit Hartöl behandeln und nach Austrocknung wachsen, oder mit Öl-Wachs Produkt geschliffene Wenge behandeln. Vorher natürlich mit dem Hersteller das Problem abklären! Den Glanzgrad kann Mann/Frau durch Polieren bestimmen.
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Hallo!
Vielen Dank für die Antwoten. Der Parkett war nie ganz dunkel. Er ist im Mosaik gelegt und hatte von Anfang an helle und dunkle Hölzer. Der Renovierte Teil hat nur dunkle Hölzer. In dem alten Parkett sind auch Hölzer in diesem Farbton verteilt. Nur nachdem durch Aufhellen mit H2O2 und beizen versucht wurde den Parkett aufzuhellen sind die dunklen Hölzer rot geworden.Die ersten Tage konnte man sehen das die gelben Fleken immer mehr wurden, jetzt ist es aber zum Stillstand gekommen.Ich habe jetzt gelesen daß man Tropenhölzer Vorbehandeln muß damit die nicht ausblühen. Ich weiß nicht ob bei uns soetwas gemacht wurde. Der Parkett wurde mit glänzenden Lack fertig gemacht, weil aber eine große weiße Stelle krisellig war hat man noch eine Schicht Versiegelung darauf gemacht . Mein Mann wurde vorher gefragt ob matt oder glänzend, er hat ihnen gesagt so wie er ist, also glänzend. Wir vermuten daß der matte Lack darauf gemacht wurde, weil nach der Schlußversiegelung, die glänzend war, überall 5DM Stück goße matte Flecken waren.Der Chef der Firma hatte mir vor der Schlußversiegelung gesagt ich solle die Heizung an machen, damit es besser trocknet. Gruß Ute
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Siggi |
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Registrierter Benutzer
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da tun sich ja wieder ganz neue ansatzpunkte auf.
wäre es möglich, daß wir es garnicht mit wenge, sondern mit panga panga zu tun haben ?? das würde doch vielleicht die sache mit der hellen bzw. dunklen färbung erklären. das einschalten der heizung halte ich für einen schlechten scherz. die erwärmung des bodens kann dazu führen, daß kleinste gasbläschen, welche aus den holzporen duch den frisch aufgebrachten lack aufsteigen, innerhalb der lackschicht hängenbleiben, weil sich nach kurzer zeit eine undurchlässige haut an der lackoberfläche gebildet hat. dies kann dann, im ungünstigsten fall, zum "schäumen" des lackes führen, abhilfe = abschleifen und neu machen. außerdem begünstigt die wärmezufuhr den austritt von holzinhaltsstoffen, was möglicherweise zu den gelblichen flecken geführt hat. die geldstückgroßen flecken könnten ebenfalls ein indiz für ungleichmäßige trocknung der oberfläche sein, die durch die beheizung des bodens verursacht wurden. ich habe, wie bereits weiter oben angeführt, schon viele verschiedene Sachen aus wenge hergestellt, mit unterschiedlichsten Lacken - außer wasserlack - behandelt, und bin nie auf außergewöhnliche probleme bei der oberflächenbehandlung gestoßen. mein meisterstück, ein wenge - esche möbel, steht seit 20 jahren in meinem wohnzimmer, und erfreut nach wie vor mit dem dekorativen aussehen der wenge, die oberflächen sind einwandfrei. man kann die flächen mit einem exotensperrgrund (z.b. arti dd) vorbehandeln, dann sollte man endgültig auf der sicheren seite sein, da hierdurch die inhalsstoffe im äußeren materialbereich gebunden werden.
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Hallo Erhard, so ist das nun mal!
Ferndiagnosen sind halt immer ein Problem, ohne Kenntnis vieler wichtiger Fakten, z.B. Schleifqualität; Grundierung; Trockenzeit; Versiegelungsmaterial; Schichtstärken; Temperaturen; Luftfeuchtigkeit, was sonst noch? Leider hat auch kein Kunde Zeit und wir lassen uns hetzen, obwohl wir´s besser wissen müssten, alles soll über Nacht fertig sein! Bis Mitte der 60er Jahre hatte die Lackindustrie und wir bei Exoten riesige Probleme mit der Lackierung. Durch alle möglichen Zaubereien hat man versucht die Geschichte in den Griff zu bekommen. Als wir endlich Lösungen hatten, kam die Ölkriese und Umweltprobleme. Geänderte Rezepturen bei Lacken, sagen mir Experten (habe selbst von Chemie 0-Ahnung) kommen bei Exoten mit Harzausblühungen und sonstiger Inhaltsstoffe schlechter zu Rande, man sollte halt immer ne Probefläche machen (Zeit?). Bei dem nachgearbeiteten neuen Parkett könntest Du natürlich Recht haben, wie wir alle wissen, hat jede Holzart wechselnde Eigenarten je nach Wuchsgebiet, insbesondere Exoten. Wenge (Zentralafrika, Klima, Wuchsbedingungen) hat halt manchmal größere Harzablagerungen. Wer von uns hat keine Fälle: man glaubt alles richtig zu machen und fällt auf die Schnautze: "dumm gelaufen!" mal eh Spruch von mir: Lernen ist wie Rudern gegen den Strom; sobald man aufhört, treibt man zurück. (Chinesische Weisheit) Leider kostet das den Betroffenen oft Nerven und ???
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Gruß vom Saarländer |
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#13 |
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Mitglied
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Hallo!
Das Holz ist Wenge/Panga, Panga. Dies wuste die Firma aber und sagte gleich bei der ersten Beswichtigung und Begutachtung des Parkettes, es wäre kein Problem das gleiche Holz hatte man auf Lager. Ich meine auch sie hätten erst eine Probe machen sollen. Zur Zeit. Es wurde gesagt man brauche 2 Tage und für das Ausbessern einen Tag und das mus 3 Tage trocknen. Die Firma war bis zur eigentlichen Schlußversiegelung an 6 Tagen da, dazwischen lag ein Wochenende an dem Samstag und Sonntag hat man die Versuche gemacht das Holz heller zu bekommen, das sind 8 Tage. dannnoch einen Nachmittag für die Nachversiegelung und Beseitigung der kriselligen Stelle. Sie hat also für 35qm an 9 Tagen gearbeitet.
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Siggi |
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#14 |
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da lag ich dann ja nicht so daneben, mit meiner vermutung. die dauer der arbeiten ist logischerweise durch das viele nachbessern zusammengekommen - sicher hat der handwerker nicht zum vergnügen so lange gebraucht, denn das geht ja alles auf seine kappe.
------------------------------------------------------- guten morgen josef, als junger hüpfer !! -> habe ich mich in den frühen 60er jahren noch mit anderen dingen befasst ![]() aber in den jahren meiner berufspraxis habe ich nun doch auch schon jede menge pannen, in sachen oberflächenbehandlung erlebt, und weiss der teufel, auch oft genug durch eigenes verschulden. anfang der 80er gab es diese "großartigen" einschichtlacke, mit zertifikat und pipapo, da haben wir dann natürlich alles mit lackiert. als dann nach einigen monaten die kunden anriefen, weil alle metallteile in den möbeln verrostet waren, hatten wir wirklich unsere freude - das waren sh-verschnittlacke, die jahrelang saure gase abgeben - das zeug ist dann genauso schnell wieder vom markt verschwunden, aber den ärger hatten wir am hals. trotzdem, schönen warmen tag noch..
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Sorry Siggi, Teile des Beitrages waren allgemein betrachtet.
![]() Es passiert leider, dass man Arbeiten zig mal ausführt und überzeugt ist, man hat Alles im Griff. Dann passiert ein Malheur und der Handwerker erscheint ratlos, zwangsläufig schwindet dann, verständlicherweise, das Vertrauen des Kunden in die Qualifikation! Ich brauche nur an eigene Auftragsvergabe zu denken, die Kundensituation und den Ärger kenne ich, hatte aber auch schon viel Glück. (Geändert von Josef Ries um 11:18 Uhr am Juni 18, 2002)
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