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#1 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 03.2007
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Beiträge: 4
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Bügelkante auf Furnierholz bügeln. Temperatur?
Hallo!
Mit welcher Temperatur bzw. Einstellung des Bügeleisens bügelt man Bügelkanten auf das Furnierholz. Bitte um Info. Danke.
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Mit freundlichen Grüssen Martin |
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#2 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 03.2007
Ort: Passau
Beiträge: 31
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Hallo Sonic,
so genau kann man das nicht pauschalieren. Hängt von der Kantenstärke ab, von der Plattenstärke, von der Qualität des Bügeleisens..... Ich würde Dir empfehlen, mal im mittleren Bereich des Bügeleisens anzufangen, dann mußt halt notfalls erhöhen, wenn nix vorwärts geht. Aber Vorsicht: nicht gleich zu heiß wählen und zu lange an einer Stelle bleiben, sonst wirft Dir vielleicht ne dünne Folienkante gleich Blasen und der Kleber verbrennt dir.... Dann hälts nicht mehr. Am besten mal ein Probestück machen, die Kante beim Aufbügeln von unten beobachten und aufhören, wenn der Schmelzkleber ganz feine Blasen wirft. Gut ist auch, wenn du dir ein kleines Stück Holz bereitlegst und die Kante gleich nach dem Aufbügeln damit zusätzlich andrückst und damit auch abkühlst... Viel Spass beim Bügeln Ronja
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Holzdesign Weranek, Passau
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#3 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 11.2006
Beiträge: 187
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Hallo,
bei solchen Arbeiten nehme ich immer ein Stück Butterbrotpapier zum Zwischenlegen, da der Schmelzkleber sonst auf das Bügeleisen gedrückt werden kann. Wie Ronja schon schrieb, hängt die Temperatur wirklich stark vom verwendeten Material ab. Das kann von Stufe 2 bis Vollgas variieren. Nachdem die Fläche aufgebügelt ist, kannst du mit dem Bügleisen etwas schräg nochmal über die Kanten fahren, damit diese auch richtig bündig werden. Dann mit einem Cutter die Überstände abschneiden und mit einem Schleifklotz und feinem Schleifpapier (ca. 240er Körnung) die Kanten ganz leicht anfacettieren. Gruß, Robert |
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#4 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 04.2006
Ort: Dresden
Beiträge: 7
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Hallo Martin,
ich nehme die einstellung Wolle halte auf jeder Stelle der Echtholzkante etwa 10 Sekunden ohne eine Zwischenlage das Bügeleisen rücke dann zur nächsten und presse auf die gerade geheizte Stelle einen mehrfach gefalteten Lappen, damit der Kleber auf dem Holz und nicht in der Luft aushärtet. Für die blose Hand ist es einfach zu heiß. Für die 10 sec muß man keine Stoppuhr nehmen. Ich zähle dabei langsam von 21-26. Diese Zählweise habe ich vor ca. 50 Jahren einmal in einem Photozirkel gelernt für die Belichtungszeiten beim Vergrößern und kopieren. So habe ich schon viele Meter Kantenumleimer verarbeitet mit gutem Erfolg. Eine Zwischen lage ist nicht erforderlich. Viele Grüße Walter |
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#5 | |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 03.2007
Ort: Passau
Beiträge: 31
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Zitat:
Das mit dem Butterbrotpapier is kein schlechter Tipp, so manches alte Bügeleisen reibt sich nämlich schwarz ab und hinterläßt vorallem auf hellen Kanten lästigen Metallstaub, den man nur wieder wegschleifen muss, gibt aber auch extra geeignete "Plastiküberzieher" für Bügeleisen zu dem Zweck. Kriegste im gut sortierten Baumarkt. Ronja
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#6 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 03.2007
Ort: Wien
Beiträge: 4
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Danke für die vielen Tipps.
Ich möchte nur noch schreiben, dass das eine recht dicke Bügelkante ist. Von einer Tischlerei. Farbe Nussbaum. Werde mich morgen am Sonntag ans "Bügeln" machen. Wird schon schief gehen. ![]()
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Mit freundlichen Grüssen Martin |
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#7 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 03.2007
Ort: Passau
Beiträge: 31
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Wenn sie dicker als 1mm ist, wirds mit Bügeln schon recht lange dauern!!!
Aber trotzdem viel Spass und gutes Gelingen! Ronja
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Holzdesign Weranek, Passau
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#8 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 03.2007
Beiträge: 4
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Gedankenblitz
geht das wenn man an der Trägerplatte aufheizt und die Kante anleimt???? Noch nie ausprobiert aber um die lange Wartezeit zu Überbrücken bei Dickenkanten vielleicht möglich!! Probieren geht über studieren |
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#9 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 11.2006
Beiträge: 187
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Vom Prinzip ja, aber:
Der Kleber muss aufgeschmolzen werden. D.h. man braucht da eine gewisse Energiemenge dazu. Diese setzt sich zusammen aus der Energie zur Erwärmung des festen Klebers, der Schmelzenthalpie, der Energie zur Erwärmung des verflüssigten Klebers und der Energie zur Deckung der Wärmeverluste zusammen. Diese Energie muss dann vorher in der Platte gespeichert sein. Da Holz eine recht kleine Wärmekapazität besitzt, ist zur Speicherung einer gewissen Energiemenge eine hohe Temperatur notwendig. Ohne die genauen Werte zu kennen, würde ich schätzen, dass die dazu notwendige Temperatur über der Entzündungstemperatur des Holzes liegt, da allein schon die Schmelzenthalpie von paraffinartigen Stoffen (Kleber) recht große Werte annimmt. Somit ist diese Methode wohl eher aussichtslos, aber ich lasse mich durch einen erfolgreichen Versuch gern eines Besseren belehren. Gruß, Robert |
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#10 |
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Registriert seit: 03.2002
Ort: 27211 Bassum, Hallstedter Str. 12, Tel. 04248 741, Fax 04248 760
Beiträge: 2.847
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Ja Fanu, ein guter Gedanke. Am besten, du nutest ein paar Heizdrähte in die kante der Trägerplatte ein, verbindest diese mit einer Steckdose und heizt dann die Kante auf. Anschließend legst du die kante mit dem Schmelzkleber auf und ziehst den Stecker aus die Steckdose.
Auf was für Ideen die Leute alles kommen? Bei dicker Kante mit Schmelzkleber heizt man den Kleber am einfachsten mit einem Heißluftföhn zwischen Kante und Anleimer auf. Es gibt dafür spezielle Föhns. lohnt sich nicht für den einmaligen Gebrauch, aber für denjenigen, für den sich ein Kantenanleimer noch nicht lohnt und der für die Bastelei mit Bügeleisen schon zu viel macht, ist das ein ideales Gerät. Dem Heimwerker empfehle ich bei dickeren Kanten entweder die alte Methode, Weißleim und Zwingen, oder er geht zum Tischler und läßt sich die Kante eben anfahren. Ihr werdet staunen, wie preiswert das ist. Weitaus preiswerter, als die Bastelei zu Hause im Keller. Einen sonnigen Märzausklang wünscht Euch Eddy der TopaTeam-Tischler aus Neubruchhausen Spruch des Tages Misserfolg ist lediglich eine Gelegenheit, mit neuen Ansichten noch einmal anzufangen. Henry Ford
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Handwerk und Vertrauen - natürlich von Edmund Behrmann |
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#11 |
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Wolfgang Höffchen
Registriert seit: 03.2004
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Beiträge: 652
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Vor allem, wenn man's oft wiederholen muß, da Kante verbrannt, Leim/Kleberfuge nicht dicht ... usw.
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... man muss sich die Suppe selber einbrocken, damit man sie auslöffeln kann ... |
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#12 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 04.2006
Ort: Dresden
Beiträge: 7
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Ist mir bei ca. 100 m Echtholzkante (dünn) noch nie passiert.
Viele Grüße Walter |
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#13 |
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Wir reden von Dickkante, mindestens 2 mm und mehr. Also von richtiger Kante.
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Handwerk und Vertrauen - natürlich von Edmund Behrmann |
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#14 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 03.2007
Beiträge: 4
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Dann gehe ich davon aus das dünne Kanten keine echten sin welch ein Blödsinn!!
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#15 |
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Andreas Gieß
Registriert seit: 07.2006
Ort: Wiesbaden
Beiträge: 2.147
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Über was (???) wird hier noch geredet ?
Das mit der Kante "aufbügeln" ist durch! ...und Sonic ist eh schon bedient. @ Funa: Dünnkanten sind "Echtholzfurnierkanten". Auch mit Schmelzkleberbeschichtung und fachmännischem Auftrag sind diese Kanten für den Möbelbau geeignet. Nicht kirre machen lassen. Nochmal: Der Kantenauftrag ist nur mit grosser Erfahrung herzustellen und durch einen Laien nicht herstellbar ohne intensive Unterweisung !!! Sonst fakelt die Bude So, jetzt sollte das Thema geschlossen werden Gruß Andy |
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