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#1 |
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Meine Frage:
wenn wir eine Buche Treppe kaufen, diese weiss lackiert wird, ist es korrekt dass man mit der Zeit die Leimfugen sieht ? *Ist das Problem lösbar ? Eventuell mit Füller? Mehrfach? und dann lackiert ? Oder bekommt man das Problem der sichtbaren Leimfugen nicht gelöst ? mfg sauter |
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#2 |
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Hallo sam,
bei Buche massiv werden früher oder später Leimfugen immer sichtbar werden. Die einzige sichere Möglichkeit dies zu verhindern ist die Verwendung von statisch zulässigem Plattenmaterial mit entsprechendem Lackierungsaufbau, die Materialart ist abhänig von der Treppenkonstruktionsart .
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Gruß vom Saarländer |
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#3 |
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Registriert seit: 01.2004
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und was heisst das fuer mich als leihe?
in wie fern sieht man die leimfugen ? wie sieht das aus? sieht man das nur an den stufen oder auch am gelaender ? hat man überhaupt moeglichkeiten oder was macht der profi dagegen ? |
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#4 |
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Hallo Sam
Für Dich als Laie einmal zum Verständnis. Holz ist ein herrliches Naturprodukt mit all seinen Vorzügen und auch mit den Dingen, die einige unter uns als Nachteile empfinden. Ein Nachteil ist, dass bei natürlichen Dingen alle Dinge Unikate sind. So sind auch zwei Buchen zwei verschiedene Hölzer. Selbst innerhalb der gleichen Buche sind die einzelnen Holzschichten unterschiedlich, es kommt immer darauf an, zu welcher Jahreszeit und in welchem Jahr welches Tel gewachsen ist. In feuchten Warmen Sommern wächst das Holz schneller, wie in kalten oder trockenen Sommern. Im Winter ist das Wachstum sowieso eingeschränkt. Mit der Schnelle des Wachstums bilden sich auch unterschiedliche sich die Holzzellen. Diese Zellen regieren auch noch, wenn der Baum schon lange zersägt ist. Sie nehmen unterschiedlich Feuchtigkeit auf und geben unterschiedlich Feuchtigkeit ab. So quellen und schwinden die Hölzer auch wieder unterschiedlich, im Volksmund nennt man das Holz arbeitet. Nun jeder Mensch arbeitet auch unterschiedlich, der eine ist handwerklich geschickt, der andere eher fürs Büro geeignet. Der eine arbeitet schnell, der andere etwas langsamer. Der eine genau, der andere oberflächlich. Wenn nun beide Menschen parallel das gleiche herstellen, und sollen zum selben Zeitpunkt aufhören, sind beide Werkstücke unterschiedlich. Was bedeutet das nun für Dich und Deine Treppe? Nehme manche dinge als gegeben hin. Wenn ich schon die Natürlichkeit des Holzes mit weißem Lack überdecke, muss ich auch damit rechnen, dass sich jeder Unterschied abzeichnet. Wie Josef schon geschrieben hat, >Die einzige sichere Möglichkeit dies zu verhindern ist die Verwendung von statisch zulässigem Plattenmaterial mit entsprechendem Lackierungsaufbau< Was bedeutet das weiter für Dich und Deine Treppe? Sehe es als von Gott gegeben an, nehme es hin und freue dich darüber, dass du nicht in einer künstlichen Plastikwelt lebst. Einen schönen Sonntag wünscht Eddy der TopaTeam-Tischler aus Neubruchhausen Spruch des Tages Am besten sind große Probleme, Probleme, die ich beim besten Willen nicht ändern kann. Diese Probleme muss ich nur beiseite schieben, ich kann sie sowieso nicht ändern.
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Handwerk und Vertrauen - natürlich von Edmund Behrmann |
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#5 |
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Registriert seit: 04.2002
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Hey Eddy *
![]() @sam, bei Handlauf und Wange sieht man das sogar noch eher, je nach Lichteinfall (Streiflicht) und Buche arbeitet halt mehr als andere Holzarten, zudem sind bei Buche keine Poren sichtbar. Muss es denn eine spiegelglatte Oberfläche sein, denn bei Farblackierung der Stufen sieht man jeden noch so kleinen Kratzer, eigentlich ist es der größte Unsinn Stufenflächen, die mit Füßen getreten werden, weiß zu lackieren. Was spricht dagegen als Holzart Esche zu wählen (arbeitet geringer) und der Treppenbauer lackiert nicht geschlossenporig, d. h. die Poren/Maserung des Holzes ist nach Lackierung noch sichtbar. Dann sind natürliche Veränderungen in der Holzoberfläche kaum sichtbar.
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Gruß vom Saarländer |
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#6 |
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Was spricht dagegen,
ja es ist erstmal so dass auf die stufen auf jedenfall edelstahl einlagen reinkommen. Weiter ist noch nicht sicher ob weiss oder schwarz .. wir sind noch am grübeln ob man die leimfugen bei schwarz nicht so auffallen , was meint ihr dazu ist das nur unser unwissen ? weiter ist die frage ob es korrekt ist das esche teurer ist als buche und wenn ja wieviel ist realitisch bei 2 treppen a 14 und a 15 stufen ca... +/- gruesse sam |
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#7 |
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Hallo sam,
es ist egal welche Farbe, man sieht halt bei entsprechendem Licht den Ansatz der unterschiedlichen Holzriegel - Maserung, Schwund und Quellverhalten der zusammengeleimten Teile. Die meisten Kunden akzeptieren diese naturgegebene Eigenschaft, wenn nicht bleibt halt nur Plattenmaterial und das ist halt eine teurere Variante. Wenn der Treppenhersteller standartmäßig Esche verarbeitet, sollte das kaum teurer wie Buche sein.
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Gruß vom Saarländer |
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#8 |
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also wir haben ja nichts gegen holz, man darf ja auch gerne die maserung des holzes sehen das ist ja schoen.
Nur soll es halt nicht irgendwelche risse oder so geben, wir koennen uns das halt auch schelcht vorstellen wie so eine sag ich mal defekte leimfuge dann aussieht. eig. ist es ja normal dass holz arbeitet , wenn das natuerlich aussieht. ist das ein kleiner spalt oder sieht man es sehr, man sollte sowas mal an einer lackierten treppe sehen. echt schwer wenn man nicht vom fach ist. an den stufen wird man durch die edelstahleinleger wenig sehen denken wir aber ma gelaender, es ist halt so dass naturbuche einfach zu unserem schwarz - weissen einrichtungsstiel nicht passt. mfg marc PS: danke schon mal fuer so viele nette beitraege !!! THANKS ! |
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#9 |
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Hey marc, hat bei Euch Sonntags das Standesamt offen, wegen dem Umtaufen?
Also das sind keine Risse, sondern Stärkendifferenzen, sichtbar als kleine Wellen in der Lackoberfläche, das sieht man auch bei transparent lackiertem Massivholz, da fällt es halt etwas weniger auf. Vorausgesetzt der Treppenhersteller verwendet entsprechenden Leim, die Buche ist entsprechend getrocknet, die Treppen werden nicht zu früh montiert (die Hütte ist noch quatsch nass), wenn das berücksichtigt wird und Du dauerhaft für ein ordentliches Raumklima (Hygrometer aufhängen) sorgst, Luftfeuchte nicht unter 45%, Temperatur nicht über 25°, dann wird es kaum zu sichtbaren Differenzen kommen. Entscheident ist also das eigene Nutzungsverhalten, wenn der Treppenhersteller ordentliche Arbeit abliefert.
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#10 |
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umtaufen - name: marc sauter - nick: sam
so einfach is das .. ok - bringen wir das mal zu potte - würdest du es machen oder finger weglassen. d.h. Buche Treppe - Schwarz, eileger Edelstahl, Stäbe Edelstahl, freitragend. Anbieter1: Bucher Treppen (www.bucher-treppen.de) Anbeiter2: Kreuzberger (www.kreuzberger.de) 1. sagt nein geht nur mit esche ohne dass es sonderlich sichtbar ist. und will dafuer einen suamaessigen aufpreis. (meiner meinung nach) 2. sagt es geht. Weiter hat er das Patent fuer den TreVe halter der echt mal nett ist. naja soviel zu versch. Meinungen der Fachleute. Aber du hast mir schon sehr weitergeholfen. So wie ich das verstehe kann man das schon anschauen es sieht also nicht so aus also ob an der Treppe dann was defekt waere. NaJa muss ich wohl nochmal mit dem Treppenbauern reden und das im Detail klaeren. Mal ne andere Frage wenn du dich auskennst: Wie darf denn eig. so ein Aufpreis sein ? Von Buche auf Esche und von Klarlack auf weiss od. schwarz ? gruss marc sauter - sam |
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Registriert seit: 04.2002
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Hallo marc, da könnt ich jetzt Romane dazu schreiben, eigentlich hat 1. Recht, der weiß halt dass letztendlich immer der Hersteller verantwortlich gemacht wird, auch wenn ers nicht zu verantworten hat.
Wenn im Reklamationsfall der Treppenbauer nachweisen kann, dass das Holz bei Verlassen der Fertigung 9 +/- 3% Holzfeuchte hatte, dann ist er aus der Geschichte raus. Anbieter 1. hat für sein Treppensystem die vom Gesetzgeber geforderte bauaufsichtliche Zulassung, bräuchte Anbieter 2. für sein Beschlagsystem auch, hat er aber nicht. Zum Mehrpreis für Esche ist schlecht etwas zu sagen, massenweise Verarbeitung von Buche = Super EK-Preis, geringe Abnahme von Esche = Preis la, la und das läuft bis zum Endkunden durch. Ps.: hab ne mail geschickt, ist halt ein Problem, da Du Namen der Anbieter genannt hast.
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Gruß vom Saarländer |
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#12 |
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Registriert seit: 01.2004
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Mail hab ich gelesen, wieso das mit den Anbietern nun ein Problem ist ?? Recht auf freie Meinungsäußerung denke ich ...
gruss sam |
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#13 |
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Thomas Müller
Registriert seit: 11.2003
Ort: 25693 Volsemenhusen
Beiträge: 1.162
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Moin Sam,
kann nur eines hinzufügen: Anbieter 2 mit den Treve Verbinder hat meines Erachtens klare Vorteile in Hinblick auf die Wartung der Stufen ( Beschädigungen , Lackoberfläcke) und den eventuellen Knarrgeräuschen. Obwohl letzteres natürlich bei fachgerechter Konstruktion und Holztrocknung nicht unbedingt auftreten muß !! An die Optik muß man sich natürlich gewöhnen ( Ansicht von unten) . Bauliche Zulassungen Schwierig. Nur zur Erfahrung: Alle von uns gefertigten Treppen werden zu fast 95 % im System mit den Treve Verbindern seit ca. 5 Jahren gefertigt. Resultat: Reklamationen bezüglich der vorgenannten Gründe nahezu gen 0. Gruß
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Thomas Müller |
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#14 |
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Mitglied
Registriert seit: 01.2004
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ja ist alles recht nur keiner ist in der lage zum vegleichbaren oder besseren preis wie firma 1 zu fertigen. Wir gehen jetzt auch dazu über mal Angebote bei Metall-Holz Konstruktionen Anfragen weil das vom Design her viel besser zu dem passt was wir uns vorstellen.
Naja es wird schon klappen. Preis sind unglaublich was sich jetzt bei mehreren Angeboten gezeigt hat. Gruss sam |
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#15 |
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Registriert seit: 03.2002
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Beiträge: 2.847
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Hallo Sam.
Was möchtest du denn letztendlich kaufen, eine Treppe, die dir gefällt, von einem Handwerker dem Du vertraust und der Dich gut beraten hat, oder einen Preis. Lese dazu auch Hallo Sam. Was möchtest du denn letztendlich kaufen, eine Treppe, die dir gefällt, von einem Handwerker dem Du vertraust und der Dich Zum Preis lese bitte unter http://www.khries.de/stundenverrechnungssatz.htm am Ende den Beitrag „zum Nachdenken“. Dieser Beitrag gibt auf alle Fälle wertvolle Hinweise. Mit wohnlichen Grüßen Eddy dem TopaTeam-Tischler aus Neubruchhausen Spruch des Tages "Tschuldigung können sie mir sagen, wo die andere Straßenseite ist?" – "Ja da Drüben" – "Komisch, die schicken mich immer hierhin" (Otto Walkes)
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